Direktvertrieb im Automobilhandel

Im Konsumgütergeschäft ist der Trend zum eCommerce längst angekommen. Doch auch in der Automobilbranche wird er zunehmend spürbar.

So plant VOLVO beispielsweise bis 2030 E-Autos nur noch online zu vertreiben, übergangsweise bis 30.06.2021 in einer Art hybridem Vertriebsmodell:
Kunden können wahlweise online beim Hersteller oder direkt wie bisher beim Händler bestellen, dann ab 01.07.2021 ausschließlich im Direktvertrieb.

Die Kernpunkte des Direktvertriebs sind die organisatorische und finanzielle Einbindung der Vertriebspartner in der wichtigsten Rolle für Kundenansprache, Kaufentscheidungsprozess,  Kaufabschluss und punktuell der Kaufabwicklung. Gegen eine Provision liefert der Händler die Fahrzeuge aus.

Diese Form des Direktvertriebs lehnen aktuell jedoch noch über 40 % der Händler ab. Dabei hat bei aller Skepsis der Direktvertrieb pragmatisch betrachtet durchaus Vorteile für den Handelspartner:

  • eine kalkulierbare Marge
  • kein Lagerwarenrisiko
  • reduzierte Finanzierungslinien und einen eingedampften Marketing-Aufwand.

Für die online-vertriebenen Modelle sind drei Produktvarianten im Angebot: Barkauf mit Service- und Wartungspaket und zwei Abonnement-Varianten „all inclusive".

Zeit für den vertrieblichen Wandel!  

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